Regeln und Konsequenzen

  • Wie wir Entscheidungen zur Durchsetzung von Maßnahmen treffen

    Wenn gegen unsere Community-Richtlinien verstoßen wird, prüfen wir, wie schwerwiegend der Verstoß ist, ob er Teil eines Musterverhaltens ist und ob in der Vergangenheit bereits andere Regeln verletzt wurden. Die Maßnahmen, die wir anschließend ergreifen, richten sich nach unseren Richtlinien. Bei den meisten Verstößen bedeutet das eine Verwarnung und die Chance, es besser zu machen. Bei schweren Fehltritten oder wiederholten Verstößen greifen wir jedoch härter durch – das kann bis zur dauerhaften Sperrung deines Kontos führen. In jedem Fall kannst du Einspruch einlegen – und wir werden den Fall noch einmal prüfen.

  • Verkäufern die Chance geben, zu reagieren

    Die meisten Menschen kommen nicht zu Whatnot, um gegen die Regeln zu verstoßen. So haben sie vielleicht eine Lieferfrist verpasst, weil das Bestellvolumen gestiegen ist, oder sie haben etwas in der falschen Kategorie eingestellt. 

    Wir glauben, dass Verkäufer, denen wir heute unterstützend zur Seite stehen, die Unternehmen aufbauen, zu denen Käufer morgen wiederkommen. Deshalb versuchen wir in vielen Fällen, zu erklären, was passiert ist, auf unsere Richtlinien hinzuweisen und unseren Nutzern die Chance zu geben, es besser zu machen.

    Die Daten zeigen uns, dass das funktioniert. Etwa 92 % der aktiven Verkäufer, die im ersten Halbjahr 2025 ihre allererste Verwarnung erhielten, wurden bis zum Jahresende weder vorübergehend noch dauerhaft gesperrt und haben auch nicht ihre Verkaufsberechtigung verloren. Das ist das Ergebnis zielgerichteter Unterstützung.

    Wenn der Verstoß schwerwiegender ist oder jemand dieselbe Regel erneut bricht, obwohl wir ihn bereits verwarnt haben, verschärfen wir unsere Maßnahmen.

  • Wie wir entscheiden, was zu tun ist

    Zwei Faktoren bestimmen unsere Durchsetzungsentscheidungen:

    • Wie schwerwiegend der Verstoß ist: Eine verspätete Lieferung ist nicht dasselbe wie ein Produktlisting, das Käufer in die Irre führen soll. Wir reagieren immer situationsabhängig und angemessen.  

    • Ob es bereits Vorfälle gab: Ein erster Verstoß wird anders behandelt als ein dritter oder vierter. Die Vorgeschichte eines Verkäufers spielt eine Rolle – sowohl positive als auch negative Aspekte – und wir wägen beides ab, wenn wir entscheiden, was fair ist.

    Wenn wir all das zusammennehmen, können unsere Maßnahmen wie folgt aussehen:

    • Eine Verwarnung: Wir erklären dir, was passiert ist, und verweisen auf die Richtlinie, damit du weißt, wie du dich das nächste Mal verhalten sollst.

    • Eine Funktionseinschränkung: Du verlierst vorübergehend oder dauerhaft den Zugriff auf Funktionen wie DMs oder Giveaways, wenn diese Funktionen mit dem Problem in Verbindung stehen.

    • Eingeschränkte Auffindbarkeit: Bei Verkäufern können wir die Sichtbarkeit in Feeds und Empfehlungen vorübergehend einschränken. 

    • Eine vorübergehende Sperre: Du wirst zwei oder sieben Tage von der Plattform ausgeschlossen. Der Zugang wird automatisch wiederhergestellt, sobald die Sperre endet.

    • Eine Zugriffsbeschränkung: Bei Vorfällen, die einer eingehenderen Untersuchung erfordern, können wir den Kontozugriff vorübergehend aussetzen, während wir den Sachverhalt prüfen. 

    • Verlust der Verkaufsberechtigung: Du kannst auf Whatnot keine Artikel mehr verkaufen oder Shows hosten. 

    • Eine dauerhafte Sperre: Du kannst auf Whatnot nicht mehr kaufen oder verkaufen. 

    Wir sind der Meinung, dass dich ein Fehler aus der Vergangenheit bei den meisten Vergehen nicht ewig verfolgen sollte, wenn du an dir gearbeitet hast, um dich zu verbessern. Deshalb verfallen die meisten Verstöße nach 180 Tagen. Dauerhafte Strafen, wie etwa Sperren oder der Verlust der Verkaufsberechtigung, verfallen jedoch nicht.

  • Wie der Kontostatus hilft

    Verkäufer sollten nicht raten müssen, wo sie stehen. Die Informationen, auf deren Grundlage wir Durchsetzungsentscheidungen treffen, sind dieselben, die wir dir in deinem Dashboard „Kontostatus“ anzeigen. Du kannst also sehen, wo du stehst und warum – damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: dein Geschäft voranzubringen.

  • Warum es Einspruchsmöglichkeiten gibt

    Wir treffen Millionen von Durchsetzungsentscheidungen und wissen, dass es unmöglich ist, bei jeder einzelnen alles richtig zu machen.

    Wenn du der Meinung bist, dass wir bei einer Durchsetzungsentscheidung falsch lagen, antworte auf die E-Mail, die du von unserem Trust & Safety-Team erhalten hast, oder lege direkt über den in deinem Dashboard „Kontostatus“ aufgeführten Verstoß Einspruch ein. Ein anderes Teammitglied wird sich den Fall unter Berücksichtigung der von dir hinzugefügten Informationen noch einmal ansehen – und falls wir uns geirrt haben, heben wir die Entscheidung auf und löschen den Eintrag aus deiner Akte.

Häufig gestellte Fragen